SignNow-Alternativen: Was Sie vor einem Wechsel prüfen sollten

Veröffentlicht 26. Juli 2026 · Aktualisiert 27. Juli 2026

Kurze Antwort

SignNow-Tarife sind mengenbegrenzt: Nach Angaben der eigenen Preisseite sind Nutzer auf 100 Umschläge bzw. Einladungen pro Nutzer und Jahr beschränkt, selbst im Enterprise-Tarif. Das entspricht etwa 8 Versendungen im Monat. Wer mehr versendet, sollte Alternativen zuerst nach Versandgrenzen und erst danach nach dem Sitzpreis vergleichen.

Angaben zu Preisen und Tarifen Dritter auf dieser Seite wurden am 27. Juli 2026 anhand der jeweils eigenen veröffentlichten Seiten der Anbieter überprüft. Anbieter ändern ihre Preise häufig — prüfen Sie die aktuellen Tarife des Anbieters, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

SignNow wirbt mit einem der niedrigsten Preise pro Nutzer in der Kategorie der elektronischen Signatur. Wer Alternativen vergleicht, sollte allerdings nicht auf den Monatspreis pro Platz schauen, sondern darauf, wie viele Dokumente dieser Platz versenden darf.

Das Problem des mengenbegrenzten Versands

Auf der eigenen Seite zu Tarifen und Preisen von SignNow heißt es, dass „signNow users are limited to 100 envelopes/invites per user/year“ — Nutzer also auf 100 Umschläge bzw. Einladungen pro Nutzer und Jahr begrenzt sind — und ausdrücklich, dass dies „Even with the Enterprise Plan“, also auch im Enterprise-Tarif, gilt.

Einhundert Einladungen im Jahr sind rund acht Dokumente pro Nutzer und Monat. Für Einzelpersonen, die gelegentlich einen Vertrag versenden, reicht das gut aus. Für alle, die Verträge, Einverständniserklärungen, Onboarding-Unterlagen oder Kundenvereinbarungen routinemäßig verschicken, nicht — und dann bestimmt diese Grenze Ihre tatsächlichen Jahreskosten, nicht der Sitzpreis.

Das fällt stärker ins Gewicht, als es zunächst wirkt, denn die Begrenzung ist bei der Anmeldung leicht zu übersehen: Auf der genannten Seite steht sie in einem FAQ-Bereich und nicht neben den Tarifpreisen. Auf Plattformen wie G2 und Trustpilot veröffentlichte Bewertungen beschreiben wiederkehrend, dass Kundinnen und Kunden die Grenze erst bemerken, wenn eine unerwartete Rechnung eintrifft. Das sind Schilderungen von Bewertenden, nicht unsere Behauptungen, und die genannten Nachzahlungsbeträge unterscheiden sich je nach Quelle, weshalb wir keine Zahl nennen. Entscheidend ist die Struktur: Ein Tarif, der wie ein Pauschalabo aussieht, verhält sich jenseits der Grenze wie Bezahlung pro Versand.

Wer SignNow prüft oder verlässt, sollte genau das zuerst durchrechnen.

Ermitteln Sie zuerst Ihre tatsächlichen Kosten

Bevor Sie zwei Werkzeuge vergleichen, zählen Sie Ihr tatsächliches Versandvolumen:

  1. Versendete Dokumente pro Person und Monat. Nicht unterzeichnete und nicht empfangene — gezählt wird, was Sie zur Signatur hinausschicken.
  2. Mal zwölf rechnen und mit dem Kontingent vergleichen. Unter rund 100 pro Person und Jahr kann ein mengenbegrenzter Tarif wirklich günstig sein. Darüber ist der Listenpreis nicht mehr der Preis.
  3. Prüfen, ob das Kontingent gepoolt wird. Eine Grenze pro Nutzer ohne Pooling bestraft Teams mit einer vielsendenden und mehreren wenig sendenden Personen — eine sehr häufige Konstellation.
  4. Die Obergrenze im höchsten Tarif prüfen. Gilt die Grenze bis hinauf zu Enterprise, löst ein Upgrade kein Mengenproblem, sondern kostet nur mehr pro Platz.
  5. Erst dann den Sitzpreis vergleichen. Er ist die letzte Größe, nicht die erste.

Was Sie sonst vergleichen sollten

Die wichtigsten Alternativen

Wo Signatura hineinpasst

Signatura richtet sich an Einzelpersonen und kleine bis mittlere Teams, die planbare Kosten wollen. Die Einzelheiten können Sie auf unserer Preisseite nachprüfen:

Wo Signatura nicht die richtige Wahl ist: Wenn Sie eine qualifizierte elektronische Signatur (QES) für ein Geschäft benötigen, das das nationale Recht ihr vorbehält, brauchen Sie dafür einen qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter. Das sagen wir lieber deutlich, als zu viel zu versprechen.

Häufig gestellte Fragen

Begrenzt SignNow wirklich die Signatureinladungen?

Nach der eigenen Seite zu Tarifen und Preisen von SignNow ja: Dort heißt es, Nutzer seien auf 100 Umschläge bzw. Einladungen pro Nutzer und Jahr begrenzt, und dies gelte auch im Enterprise-Tarif. Da sich Tarifbedingungen ändern, sollten Sie das aktuelle Kontingent vor Kauf oder Verlängerung direkt bei SignNow bestätigen lassen.

Ist ein niedrigerer Sitzpreis tatsächlich günstiger?

Nur, wenn Sie innerhalb des Kontingents bleiben. Ein niedriger Sitzpreis mit Versandgrenze kann je nach Volumen teurer sein als ein höherer Sitzpreis mit unbegrenztem Versand. Rechnen Sie zuerst Ihre Jahresversendungen pro Person aus und vergleichen Sie dann.

Verliere ich meine abgeschlossenen Dokumente bei einem Wechsel?

Nein. Bereits abgeschlossene Dokumente gehören Ihnen — laden Sie sie herunter und archivieren Sie sie, bevor Sie ein Konto schließen. Ein Wechsel betrifft im Wesentlichen neue Dokumente und Ihre Vorlagen, die Sie im neuen Werkzeug neu anlegen.


Dieser Artikel nennt Produkte Dritter ausschließlich zu Vergleichszwecken. Die Angaben stammen aus den veröffentlichten Preisseiten der jeweiligen Anbieter (Stand Juli 2026) und ändern sich häufig — prüfen Sie vor einer Entscheidung die aktuellen Tarife des Anbieters. Die Preise von Signatura finden Sie auf unserer Preisseite.

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Dieser Artikel enthält allgemeine Informationen und keine Rechtsberatung. Wie ein bestimmtes Dokument oder eine bestimmte Rechtsordnung auf Ihren Fall anzuwenden ist, klären Sie bitte mit einer qualifizierten Fachkraft.